Hatha Yoga und Mantras bilden eine stabile Basis
Mein Yoga-Unterricht
Was ist mir für dich wichtig in meinem Yoga-Unterricht?
Eine Yogaklasse zu unterrichten ist ein Geschenk.
Das Geschenk des Unterrichtens Für mich ist das Unterrichten ein Geschenk, weil ich darin selbst die Gelegenheit finde, mich zu spüren und zu entwickeln. Ich möchte in meinen Klassen einen Raum von Offenheit, Weichheit und Zuwendung schaffen.
Die Basis der Praxis Daher verbinde ich sanften und durchaus auch kraftvollen Hatha Yoga mit der ordnenden Schwingung von Sanskrit-Mantras. Meine Yogaklassen sollen für dich eine Gelegenheit sein, körperliche, mentale und emotionale Spannungen zu lösen.
Der meditative Raum Dies gelingt durch Körperhaltungen (Āsanas), harmonisierende Atemführung (Pranayama) und das tiefwirkende Zurückziehen der Sinne (Pratyahara) – getragen von den Klängen der Gitarre. All das verbindet sich zu einer meditativen Erfahrung für Körper und Geist.
Sanftheit und Stärke In meinen Stunden begegnen sich diese beiden Pole. Es geht primär darum, den eigenen Körper unmittelbar zu spüren und seine individuellen Grenzen wohlwollend zu achten.
Der natürliche Atem Das Atmen machen wir dabei nicht zu einer komplizierten Wissenschaft – dein Körper atmet ganz von selbst. Diese natürliche Bewegung wollen wir wahrnehmen.
Gelebte Entspannung Indem wir die Aufmerksamkeit sanft nach innen richten, beruhigt sich der Geist, und wir kultivieren Dankbarkeit für das Leben. Das Ziel ist es, die Entspannung von Körper und Geist nicht als theoretisches Konzept zu belassen, sondern als eine fühlbare, alltagstaugliche Erfahrung in dir zu verankern.
Vielfalt der Praxis Ich schöpfe frei aus verschiedenen Yogastilen – von tief restorativ bis hin zu energetisierend und dynamisch. Der Schwerpunkt liegt dabei stets auf einer langsamen, einfachen und achtsamen Ausführung, die durchaus kraftvoll, aber immer liebevoll bleibt.
Yoga ist kein Sport Um absolute Klarheit zu schaffen: Es geht in meinen Klassen nicht darum, komplexe Körperhaltungen zu meistern, kontinuierlich „besser“ zu werden oder ein bestimmtes Leistungsziel zu erreichen.
Die Harmonie der Pole Vielmehr orientiere ich mich stark an den Prinzipien des Yin Yoga. Die Verbindung von weichem und kraftvollem Üben ist dabei für mich kein Widerspruch, sondern die bewusste Harmonisierung zweier notwendiger Aspekte unseres Seins.
Eigenverantwortung und Achtsamkeit Ein zentraler Aspekt meiner Praxis ist die Kultivierung von Selbstverantwortung. Es geht um die feine Sensibilisierung für den Unterschied zwischen gesundem Engagement und blindem Ehrgeiz – ebenso wie für die Grenze zwischen heilsamer Behutsamkeit und bloßer Bequemlichkeit. Finde dein eigenes Tempo und mache deine ganz eigenen Erfahrungen.
Raum für Weichheit Wir schaffen bewusst Raum für die Qualitäten des Loslassens, Öffnens und der Verletzlichkeit. Diese Entwicklung ist für Männer und Frauen gleichermaßen essenziell, um der unnachgiebigen Härte unserer Leistungsgesellschaft heilsam und ausgleichend zu begegnen.
Energetische Erdung Auf einer tieferen Ebene fokussieren wir uns durch Beckenbodenübungen auf das Muladhara Chakra (die Wurzel und der Sitz unserer Energie). Das schenkt dir Stabilität und geistige Flexibilität für dein tägliches Leben.
Radikale Akzeptanz Diese physische Erdung dient letztlich einer tiefen spirituellen Stabilisierung: der Entwicklung einer inneren Haltung, die uns dabei hilft, die Angst vor dem Tod zu verlieren. Daraus erwächst die vielleicht befreiendste Erkenntnis für deine Praxis: Dein Körper ist kein funktionales „Ding“, das endlos optimiert werden muss – liebe ihn.